Der Roboter – und was bei seinem Einsatz beachtet werden muss

Der Roboter – und was bei seinem Einsatz beachtet werden muss

Der Roboter ist eine der bekanntesten technischen Maschinen, die heutzutage in unzähligen Industrie- und Wirtschaftsbetrieben zum Einsatz kommen. Genau wie alle technischen Geräte unterliegt auch der Roboter gewisse Sicherheitsvorkehrungen. Diese sollte sowohl vom Unternehmen als auch von den menschlichen Mitarbeitern unbedingt beachtet werden. Durch das Einhalten der vorgeschriebenen Schutzmaßnahmen wird die Sicherheit des menschlichen Arbeiters dauerhaft gewährleistet.

Ist der Einsatz eines Roboters mit einer Gefahr oder einem Risiko verbunden?

Die meisten Roboter kommen unter strengen Sicherheitslinien zum Einsatz. Die jeweiligen Sicherheitsvorkehrungen ergeben sich aus den unterschiedlichen Einsatzbereichen der Roboter und den verschiedenen Robotertypen. Die Industrieroboter beispielsweise müssen unter gesetzlich vorgeschriebenen Sicherheitsvorkehrungen zum Einsatz kommen. Dazu gehören zum Beispiel Metallkäfige, Gitter oder Lichtschranken. In einigen Unternehmen und Betrieben kommen auch stabile Glaswände zum Schutz des menschlichen Mitarbeiters zum Einsatz. Jeder Robotertyp zeichnet sich durch seine individuellen Sicherheitslinien aus. Je autonomer ein Robotertyp ist, desto ausgeprägter müssen die jeweiligen Sicherheitsmaßnahmen sein. Durch die vielfältigen Bewegungen und einen ausgeprägten Bewegungsraum kann der Einsatz des Roboters ohne Sicherheitsmaßnahmen gefährlich für den menschlichen Arbeiter sein. Dies ist vor allem bei dem Industrieroboter, dem Logistikroboter und dem Montageroboter der Fall. Durch die einzelnen Sicherheitsvorkehrungen ist allerdings ein problemloser Einsatz des Roboters möglich. Die Roboterhersteller stellen für jeden einzelnen Robotertyp eine individuelle Risikobeurteilung aus. Die Risikobeurteilung sollte von dem Unternehmen vor dem Einsatz des Roboters genauestens überprüft werden. Sie enthält sehr wichtige Informationen wie beispielsweise:

  1. der vorgesehene betriebliche Arbeitsplatz
  2. die erforderlichen Sicherheitsmaßnahmen wie beispielsweise Lichtschranken, Glaswände oder Metallenen
  3. Informationen bezüglich einer möglichen Zusammenarbeit mit dem menschlichen Mitarbeiter und was dabei beachtet werden muss
  4. die verwendeten Werkzeuge des Roboter

Jeder einzelne Robotertyp verfügt über die sogenannte Risikobeurteilung. Die darin aufgelisteten Sicherheitsvorkehrungen sollten unbedingt vor dem ersten Einsatz beachtet werden. Dies dient nicht nur für einen reibungslosen Produktionsablauf, sondern auch für einen lückenlosen Schutz des menschlichen Mitarbeiters.

Der kollaborative Roboter – ein besonderes Modell der Roboterfamilie

Der kollaborative Roboter ist auch unter der englischen Abkürzung Cobot bekannt. Hinter ihm versteckt sich ein besonderer Typ der Industrieroboter. Der kollaborative Roboter zeichnet sich nämlich durch eine reibungslose Zusammenarbeit mit den menschlichen Mitarbeitern aus. Der Cobot kann komplett ohne jegliche Art von Schutzmaßnahmen neben dem menschlichen Arbeiter zum Einsatz kommen. Der kollaborative Roboter zeichnet sich durch eine sehr komplexe Bauweise und sensible Außen Sensorik aus. Diese ist die Grundlage für eine problemlose und unkomplizierte Zusammenarbeit mit dem menschlichen Arbeiter. Aufgrund dieser zahlreichen Vorteile setzen immer mehr Unternehmen und Betriebe auf den Einsatz der kollaborativen Roboter. Die unvergleichbare Besonderheit des kollaborativen Roboters ist die unmittelbare Nähe zum menschlichen Mitarbeiter. Die Voraussetzung für diese enge Zusammenarbeit ist, dass der Roboter kein Risiko oder keine Gefahr für den Menschen darstellt. Die üblichen Sicherheitsmaßnahmen wie Gitterzäune oder Lichtschranken sind beim kollaborativen Roboter nicht nötig. Die Sensoren des Roboters helfen ihm dabei, mögliche Gefahren oder Hindernisse rechtzeitig zu erkennen und diese zu umgehen. Sollte der kollaborative Roboter einem menschlichen Mitarbeiter zu nahekommen, schaltet er sich automatisch aus.

Die Ersten kollaborativen Roboter waren nicht in der Lage ihre Bewegungsabläufe selbstständig auszuführen. Jeder einzelne Bewegungsablauf wurde von dem menschlichen Arbeiter gesteuert und gleichzeitig auch kontrolliert. Der kollaborative Roboter konnte lediglich seine Bewegungsrichtung selbstständig ändern. In den weiteren Entwicklungsschritten wurde der Fokus immer weiter auf die selbstständigen Bewegungsprozesse gerichtet. Beim Einsatz eines kollaborativen Roboters steht die Sicherheit des Menschen an erster Stelle. Der Roboter ist zwar in der Lage schnellere Bewegungsabläufe durchzuführen, diese sind jedoch in einem kollaborativen Betrieb auf ein absolutes Minimum der Bewegungsfähigkeiten begrenzt. Sobald der Cobot in Verbindung mit scharfen oder spitzen Werkzeugen zum Einsatz kommt, wird er wie die anderen Industrieroboter auch hinter Sicherheitsglas angebracht.

Sollte sowohl der Betrieb als auch dessen Mitarbeiter die vorgeschriebenen Sicherheitsmaßnahmen beachte, steht einer reibungsloseren Zusammenarbeit zwischen dem Menschen und dem Roboter nichts mehr im Wege.

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