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Mit neuen MHD Etiketten im Kampf gegen Lebensmittelverschwendung

Elf Millionen Tonnen werden nach einer vom Bundesernährungsministerium geförderten Studie jährlich in Deutschland weggeworfen. Laut Studie findet über 60% dieser Verschwendung in privaten Haushalten statt. Hier wird nämlich jedes achte Lebensmittel weggeworfen, was bedeutet ein Drittel der weltweit produzierten Lebensmittel geht verloren!

Eine weitere Studie der Universität Stuttgart zeigt, dass jeder von uns pro Jahr durchschnittlich 82 Kilogramm Lebensmittel weg wirft – das entspricht etwa zwei vollgepackten Einkaufswagen. Aufs ganze Land hochgerechnet ergibt das einen gewaltigen Berg von 6,7 Millionen Tonnen.
Wir haben es in der Hand, den ersten Schritt zu machen und die Verbraucher in die richtige Richtung zu leiten, um diesen Berg kleiner werden zu lassen.

Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft sagt dieser Verschwendung nun den Kampf an und hat sich zum Ziel gesetzt bis 2030 die weggeworfenen Lebensmittel um 50% zu reduzieren.

Passend hierzu bringt das für seine Preisetiketten und Preisauszeichner bekannte Unternehmen HUTNER aktuell nicht nur einen neuen Handauszeichner, sondern auch neue MHD Etiketten auf den Markt, welche einen zusätzlichen Aufdruck zu dem gewohnten MHD Datum enthalten:
„aber oft länger genießbar“.

Bei der Überprüfung eines Produkts fällt der erste Blick immer zuerst auf das MHD Datum. In diesem Zug erinnert dieses neue Etikett automatisch daran „Ich entscheide selbst, ob das hier nicht mehr genießbar ist“ und „ich probiere das jetzt einfach mal“. Denn durch den Aufdruck „aber oft länger genießbar“ entsteht beim Verbraucher automatisch eine Bewusstseinsschärfung.

„Lassen Sie uns das Bewusstsein, welches unsere Großeltern noch hatten wiederfinden. Es muss im Alltag wieder normal werden, dass nicht das MHD Etikett bzw. das Datum darauf über das Wegwerfen entscheidet, sondern der gesunde Menschenverstand getreu dem Motto: „Das ist noch gut, das riecht gut, das schmeckt gut“, so Geschäftsführer Andreas Hutner.

Nach Einschätzung des WWF ist es keine Schwierigkeit Lebensmittelverluste zu vermeiden. Selbst ohne den Einsatz neuer Technologien könnten bereits heute zehn Millionen Tonnen Verluste durch ein verbessertes Management, eine nachhaltigere Marketingstrategie und durch veränderte Konsumgewohnheiten vermieden werden. Industrie, Handel und Landwirtschaft müssen daher aktiver werden, denn Lebensmittelverschwendung geht alle an!

„Wir werfen in etwa genau so viel weg, wie wir essen“, hat der Filmemacher Valentin Thurn recherchiert. Sein Dokumentarfilm „Taste the waste“ sorgte für eine gewaltige Auseinandersetzung und Diskussionen zum Thema Lebensmittelverschwendung.

Aber Wieso? Wir leben in einer Konsum-, Überfluss- und Wegwerfgesellschaft, in der frische Lebensmittel in großer Auswahl immer vorhanden sind, daher ist ein Grundsatz bei den Verbrauchern fest verankert, mindestens haltbar bis: – ist ein unanfechtbares Datum, das heißt es ist ab diesem Zeitpunkt ungenießbar und muss sofort entsorgt werden.

Früher sind die Verbraucher viel bewusster mit Ihren Lebensmitteln umgegangen und haben sich auf Ihre Sinne verlassen: „Das riecht gut und schmeckt gut, das kann ich problemlos essen“.
Das Ziel ist es jedem zu signalisieren, dass es für Lebensmittel, die gesundheitlich unbedenklich und geschmacklich gut sind, keinen gerechtfertigten Grund gibt, diese einfach so zu entsorgen. Das Mindesthaltbarkeitsdatum ist das Datum, bis zu dem dieses Lebensmittel unter angemessenen Aufbewahrungs- und Lagerbedingungen, seine spezifischen Eigenschaften behält.

Das heißt aber trotzdem das Mindesthaltbarkeit Datum ist kein Wegwerfdatum!

Das neue Warenauszeichnungssystem von HUTNER mit den neuen MHD Etiketten und dem neuen Blitz S8 MHD Auszeichner / Datumsauszeichner mit extra hierfür mittigem Datumsdruck, ist eine kleine Anschaffung, mit enormen nachhaltigen Nutzen. Da in Deutschland bisher noch niemand bekannt ist, der ein vergleichbares Etikett anbietet, ist dies ein wichtiger Schritt, welches das Ziel der Bundesministerin Julia Klöckner unterstützt und der Lebensmittelverschwendung entgegenwirkt.

Wir können der Verschwendung absolut einwandfreier Lebensmittel nicht länger tatenlos zusehen. Das ist ein ethisches, aber auch ein wirtschaftliches und soziales Problem mit enormen Auswirkungen auf die Umwelt.

Fest steht, wir müssen jetzt etwas ändern, denn umgerechnet benötigt die Industrie in Deutschland für die Lebensmittelverluste jährlich 2,6 Millionen Hektar landwirtschaftliche Nutzfläche.
Aufgrund der immer knapper werdenden fruchtbaren Ackerflächen, einem Ziel zur Begrenzung der Erderwärmung und einer voraussichtlichen Bevölkerungsgröße von neun Milliarden Menschen im Jahr 2050, können wir uns diese Verschwendung nicht mehr leisten.

Auch wichtigen Rohstoffe, wie zum Beispiel Wasser und Energie, welche nicht nur bei der Produktion, sondern auch bei der Vernichtung der Lebensmittel benötigt werden, werden in großen Mengen verschwendet.

Es fließen beispielsweise 700 Liter Wasser, bis ein Kilo Äpfel geerntet ist. 1.000 Liter Wasser, bis ein Kilogramm Brot entstanden ist. 5.000 Liter für ein Kilogramm Käse und für die gleiche Menge Rindfleisch sogar über 15.000 Liter.

Mit dem Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft, welches extra hierfür die Kampagne „Zu gut für die Tonne“ ins Leben gerufen hat, haben wir alle einen Partner an der Seite, damit dieser Kampf bzw. die Erreichung der jeweiligen Ziele für alle erfolgreich werden wird.
Gemeinsam lässt sich dieses Ziel, der Lebensmittelverschwendung entgegen zu wirken, Schritt für Schritt erreichen. Voraussetzung dafür ist jedoch, dass jeder der kann, zu dieser Thematik beiträgt!

Werden Sie Teil dieses großen Zieles, setzten auch Sie als Produzent ab sofort auf die richtige MHD Auszeichnung Ihrer Produkte. Profitieren Sie langfristig von der positiven Außendarstellung Ihrer Marke, weil Sie Ihren Kunden zeigen, dass Sie sich nachhaltig für die Umwelt und unsere Zukunft einsetzen.

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